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Die heute noch in vielen Teilen der Welt gültige schamanische Weltsicht ist eng verbunden mit den Wurzeln des menschlichen Bewusstseins und der Entstehung von Kultur. Auch wenn überlieferte und heute noch lebendige schamanische Traditionen Unterschiede in den verwendeten Praktiken aufweisen, gründen sie sich innerhalb der jeweiligen Traditionen einer konkreten Gemeinschaft überall auf drei wesentliche Merkmale:

  • Das Wissen um das Einsseins von Menschen mit der sie umgebenden Natur
  • die Anwendung heilender schamanischen Praktiken bei Verletzung oder Verlust dieser Verbundenheit.
  • Gemeinschaft als Teil von Naturverbundenheit und somit wesentlicher Ort des Heilungsgeschehens.

Wenn wir diese drei Merkmale in der Entwicklungsgeschichte des menschlichen Geistes nachvollziehen, kommen wir mit den Anfängen des Menschseins in Kontakt: der Entstehung eines Ich-Bewusstseins, das sich als Gegenüber der umgebenden Natur und anderer Wesen zu denken vermag, das die dadurch entstehende Trennung empfindet und eine Rück-Verbindung sucht.
Frauen haben bei dieser Entwicklung von Anbeginn an eine bedeutende Rolle inne, bedingt durch die Wahrnehmung ihrer Körperzyklen, durch die Interaktionen zwischen Mutter und Kind und durch ihre Gabe des vernetzten Denkens.

Wir können nicht wissen, ab wann besonders begabte Menschen mit der Wiederherstellung von Verbundenheit beauftragt wurden (heute werden sie SchamanInnen genannt). Aus archäologisch belegten Informationen können wir aber herleiten, dass und mit welchen Mitteln und Aktivitäten sich Menschen immer wieder vergewisserten, in ihrem Menschsein und ihrem Wirken Teil der Natur und der kosmischen Kräfte zu sein.

Wir stehen in einer mächtigen Tradition. Alles, was bis heute erreicht wurde, ist von unseren AhnInnen begründet worden, auf deren Schultern wir stehen. In der Rückbesinnung auf ihr Wissen und der Wertschätzung ihrer Leistungen können wir den Mut und die notwendige Achtsamkeit für die Herausforderungen der Zukunft gewinnen.

Birgit Wehnert und Gera Kessler führen in ihren Reisen zu den frühen Wurzeln unserer Kultur mit Fokus auf der bedeutenden Rolle der Frauen. In eindrucksvollen Exkursionen sind die Teilnehmerinnen eingeladen, sinnlich erfahrbar die Geschichte unserer AhnInnen nachzuvollziehen.

Die Reise 2021 führt in die magische Welt der Bilderhöhlen in der Dordogne/Frankreich.
Mit ihrer 500 000-jährigen Menschheitsgeschichte zählen die Fundplätze und einzigartigen Höhlenmalereien der Dordogne und des Quercy zu den bedeutendsten Welterbestätten der UNESCO. Die beeindruckende Fels- und Flusslandschaft des Vézèretals ist einmalig mit ihrer Vielzahl von Kultstätten und Kunstwerken der Altsteinzeit, die teilweise noch im Original zugänglich sind.

Termin 22.8.-3.9.2021 – Alte Zeit und wilde Natur
Informationen und Anmeldung:
https://www.womenfairtravel.com/frauenreisen/bella-europa/frankreich/dordogne-unterwegs-in-der-grossartigen-magischen-welt-der-bilderhoehlen

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