Das Mondtor im Nordwesten ist der Durchgang zu den Ahnen.
Samhain ist ein Mondfest, das auf den Dunkelmond-Neumond rund um den Novemberanfang fällt. Der Neumond ist von großer Bedeutung, denn das neue Jahr beginnt in der Dunkelheit. In dieser Nacht verschmelzen die Welten, und der Schleier zwischen den Lebenden und den Ahnen wird dünn. Das Tor zu Samhain ist der Durchgang zu den Ahnen: Wir gehen über die Schwelle und beginnen, uns in der „anderen“ Welt zu bewegen, in den Wirklichkeiten der Schamanin, wo unsere Vorfahren uns erwarten.
Der persönliche Prozess: Die Kraft des Vergebens
Tod als Transformation zu begreifen ist schwer, aber heilsam: Empfangen und Loslassen, Werden und Vergehen. Unsere Ahnen sind diesen Weg vor uns gegangen. In ihrem Blut, ihren Geschichten und ihren Gaben leben sie in uns weiter. Abschied, Trauer, Schmerz und Krisen jeglicher Art sind immer auch eine Chance zur Weiterentwicklung, für uns und für die Linie, die wir weitertragen.
- Welche unfertigen Dinge haben dir deine Ahnen hinterlassen, und welche trägst du vielleicht noch für sie mit?
- Gibt es Vergebungsarbeit zu tun, gegenüber verstorbenen Angehörigen, gegenüber den Ahnen oder dir selbst?
- Ist es Zeit, etwas loszulassen, das nicht mehr deins ist, sondern zu den Ahnen zurückkehren darf?
- Was möchtest du von den Ahnen empfangen, um es ins neue Jahr mitzunehmen?
Eckdaten & Informationen
Informationen über den gesamten Lehrgang findest du hier.
Seminar-Kategorie: Schamanismus
Daten:
Samstag, 31. Oktober 2026
10.00 – 13.00 Uhr – 14.00 – 17.00 Uhr
Kosten:
€/CHF 120,00 pro Tor, inklusive Skript und Aufnahme
Eine individuelle Beratung €/CHF 120,00, ca. 1-1,5 Stunden
Ort: Zoom-Plattform
Dozentin: Susann Belz
Unterkunft: nein


